Das verschobene Spitzenspiel gegen Janus Köln am kommenden Dienstag vor Augen, sah sich unsere 2. Mannschaft gegen den Vorletzten von der SpVg. Lülsdorf-Ranzel vielleicht schon vor Beginn der Partie als der sichere Sieger. Die mahnenden Worte vor Partie von Coach Schmitz fanden deshalb leider kein Gehör. Gerade in den ersten Minuten war unsere Mannschaft auf Suche nach der richtigen Einstellung zum Spiel. In der Abwehr agierte man viel zu nachlässig und behäbig. Der Angriff präsentierte sich ohne Tempo und Durchschlagskraft. Zwar geriet unsere Reserve nie in Rückstand, ließ aber gerade in der ersten 30 Minuten jegliche Souveränität vermissen, das Spielgeschehen zu bestimmen.

Trotz einer Fünf-Tore-Führung zur Halbzeit fand der sonst für seine ruhige und besonnene Art bekannte Janni Schmitz deutliche Worte bei seiner Pausenansprache. So nachlässig  durfte man in der zweiten Halbzeit nicht mehr agieren, wolle man einen sicheren Heimsieg einfahren.

Fortan agierte unsere Reserve im Stile eines Tabellenführers. Die Abwehr „packte“ nun endlich zu und unterstützte so auch unseren gewohnt starken Keeper Hendrik Schlemminger. Im Angriff zeigte man durch variables Tempospiel, warum man zurecht mit den meisten geworfenen Toren an der Tabellenspitze steht. Bereits eine Viertelstunde vor Schluss war beim Stand von 32:18 die berühmte Messe gelesen und der in der Pause eingeforderte klare Heimsieg war nicht mehr in Gefahr. In der zweiten Halbzeit wusste gerade im Angriff die Oldie-Achse Dörner/Schmitz zu gefallen.

Am Ende waren sich aber alle einig, dass für die kommenden Begegnungen 30 Minuten guter Handball nicht reichen würde, um die Tabellenführungen bis zum Ende der Hinrunde zu verteidigen und die Sinne deshalb weiter geschärft bleiben müssen.

 

Es spielten: Schlemminger, Gille – Lange, Benten 3, Haag, Schuster, Fliegel 3, Horlitz 2, Schumacher 5/3, Schmitz 9, Werling 9/3, Dörner 8, Steiner 3

Am Samstag traf die Zweitvertretung des TuS Rheindorf zu Hause auf den 1. FSV Köln 1899. In den Anfangsminuten des Spiels taten sich beide Mannschaften noch schwer, so stand es bis zur 5. Minute 1:1. Doch als unser Regisseur, Thomas Hohnl, das 2:1 erzielte, wurde diese Führung auch bis zum Ende nicht mehr abgegeben! Das Team um Coach Janni Schmitz spielte sich aus einer stabilen Abwehr, Tor um Tor nach vorne. Hierbei tat sich Andreas Schumacher mit seinen 10 Treffern besonders hervor. So brachten die Rheindorfer eine 17:10 Führung in die Halbzeit.
Nach dem Pausentee eröffnete der nach längerer Auszeit ins Team zurückgekehrte Michael Fliegel, mit einem seiner 4 Tore, die Abteilung Attacke. Bis zur 45. Minute verwaltete die Zweite ihre Führung clever. Der dezimierte Gegner aus Köln schlug sich wacker, konnte aber den mittlerweile auf 10 Tore angewachsenen Vorsprung nicht mehr einholen. In Summe war es ein ungefährdeter Heimsieg, mit einem 32:24 Endstand. So erklangen aus der Kabine die Jubelgesänge, die lauthals als Sprachnachricht in die Gruppe, an die heute verhinderten Mitspieler geschickt wurden.

Minis und F-Jugend beim Spielfest des HSV Bocklemünd

Am Samstag ersetzten wir unsere Trainingseinheit durch die Teilnahme am Spielfest des HSV Bocklemünd.

Um 9.00Uhr machten wir uns mit 18 Kindern und ihren Eltern auf den Weg. Doch auch die Geschwisterkinder, Oma und Opa durften nicht fehlen. Für einige Kinder war es die erste Spielfestteilnahme. Entsprechend groß war die Aufregung im Vorfeld. Aufgeteilt auf drei Mannschaften eine F- Jugend- und zwei Minimannschaften spielten wir gegen Mannschaften aus Kerpen, Brühl, Dünnwald, Nippes und gegen den Heimverein aus Bocklemünd.
Um jeden Ball wurde mit Unterstützung von den Rängen gekämpft und so konnten wir viele Torerfolge sehen. Doch der Spaß stand im Vordergrund. Wer nicht selber spielte, feuerte die anderen Rheindorfer Mannschaften an, nutzte den Bewegungsparcour oder stärkte sich fürs nächste Spiel.
Nach insgesamt 12 erfolgreichen Spielen unserer Mannschaften fuhren wir erschöpft aber glücklich wieder nach Hause.

Wir hoffen auf viele weitere Gelegenheiten, das Gelernte auf Spielfesten zeigen zu können.

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