Wie man aus eigener Kraft das Aufstiegsrennen spannender gestaltet, haben wir in den letzten beiden Spielen gezeigt. Nach der letztlich hochverdienten 21:25 Pleite in Wesseling (immerhin führte man zur Halbzeit noch mit 13:11) empfingen wir somit die nun punktgleichen Routiniers aus Bocklemünd .

Die ersten 7 Spielminuten gestalteten sich recht anschaulich. Zwei gute Deckungsverbände mit gut aufgelegten Torhütern stellten auf 3:3. Es wurde auf beiden Seiten schöner Handball gezeigt. Zur 12 . Minute hin konnten wir dann auf 7:3 davonziehen, wobei Emre Yildirim allein für 3 Treffer in Folge verantwortlich war. In der Folge stellte sich Bockes mehr und mehr auf uns ein. Vor allem ein starker Rückraum, angeführt vom technisch versierten Mittelmann verstand es nun sich offene Würfe zu erspielen. Bis zur 20. Minute verkürzte der Tabellennachbar folgerichtig zum 10:8. Auch unsere eigene Konzentration ließ nun nach so dass wir uns zum 13:13 in die Pause „retteten".

Der Start in die zweite Halbzeit gab Grund zum Lächeln. Torhüter und Deckung funktionieren gemeinsam. Die Anzeigetafel zeigte 17:15 an. Leider setzte sich nun die Erfahrung der bereits in höheren Ligen aktiv gewesenen Akteure aus Köln durch. 5 Gegentreffer in Folge (alle durch die Mitte) zwingen Coach Janni zur Auszeit beim Stand von 17:20 in Minute 44. Leider bekamen wir trotz zwischenzeitigen Ausgleich (21:21 47. Minute) keinerlei Zugriff auf den Gegner , der deinerseits seinen Stiefel gekonnt runterspielte.

In Minute 52 lagen wir mit 22:24 hinten. Ein kurzer Zwischensprint zum 25:24 fand wiederum sein Ende mit einer Zweiminutenstrafe wegen „meckern". In Überzahl spielte Bockes sehr abgeklärt und unaufgeregt ein 27:28 aus unserer Sicht heraus.

TUS:

Tor: Kazinski (1.-44.); Gille (44.–60.)

Feld: Yildirim 6/2; Horlitz 5; Rittau 4/3; Lange 3; Weltersbach 3; Weber 3; Schumacher , A. 2; Hardt 1; Peters; Schmid; Laukötter; Steyer

Positiv zu erwähnen ist, dass die Deckung mittlerweile (zumindest phasenweise) auch ohne den schmerzlich vermissten Abwehrchef Jens „Mues-lee“ Schumacher an Stabilität gewinnt.

TuS Logo
Diese Website nutzt Cookies, um bestmögliche Funktionalität bieten zu können.
OK