„Applaudiert euch selbst mal!“ solch ein Fazit hätte wohl kaum ein Spieler nach diesem Match von Trainer Janni Schmitz erwartet. „Dies war mal ein echter Arbeitssieg… ihr habt euch hier selbst aus dem Mist gezogen" so der Coach weiter im Spielerkreis nach dem knappen aber letztlich verdienten Heimsieg . Gegen den zu jeder Minute fairen Gegner aus Hürth Tat man sich tatsächlich zu keiner Sekunde leicht. Über die erste Halbzeit hüllt man daher größtenteils den Mantel des Schweigens. Nicht einmal die Hälfte der Wurfversuche fanden den Weg ins Netz des Gegners. Dieser selbst scheiterte seinerseits glücklicherweise an der relativ gut aufgelegten Katze im Tor. In Minute 22 führte so Hürth sogar mit 5:6. Normalform kann man bis hierher keinem unserer Jungs attestieren. Bezeichnend hierfür auch der Klopper in letzter Sekunde, als sich Rückraum und Katze einen Murmel-Freiwurf hinein in die Torwartecke zum 8:11 Pausenstand „gönnten“.

Der letzte Weckruf folgte dann direkt zum 8:12 aus Hürth. Von da an stellte unsere Zwote auf Kampf und ließ sich nun nicht mehr wie zuvor 35 Minuten vom Schlafwagenspiel der Gäste einspinnen. Einige überzeugende Ballgewinne aus der gut durch Goalie Markus Gille dirigierten Deckung heraus führten zu Gegenstößen, die vor allem unsere Außen Emre Yildirim und Chris „Teddy“ Haag bis zur 43. Minute zum 14:13 nutzten. Durch eine neuerliche Fehlwurfparade verhinderte es nun leider, eine gewisse Sicherheit ins Spiel zu bringen. Der cleverer Wechsel von Rückraum Links Fabian Weber auf Linksaußen führte nun mit seinen 5 Buden hin bis 20 :17 in der 53. Spielminute. Mit ein bisschen Krampf aber einer Menge Kampf kämpften wir uns zum 23:20 Heimsieg durch. 

TUS: Tor: Kazinski (1.-30.); Gille (31. – 60.) Feld: Bergner; Hardt (3); Weber (5); Lange; Horlitz (1); Yildirim (8/2); Haag (2); Schmid (1); Kaatze (1); Rittau; Schumacher, A. (1); Steyer (1) 

Die Einheiten während der Spielpause gilt es nun zu nutzen um die Treffsicherheit (allein 13 x Aluminium gegen Hürth ) zu verbessern. Denn Diese werden wir in den nächsten 3 Spielen gegen Wesseling; Bocklemünd und Janus auf jeden Fall benötigen.
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