2. Herren – Longericher SC 4 30:21 (12:10)
Die Gäste um den in Rheindorf noch wohlbekannten Trainer Jürgen Dickopf machten es unserer Zweiten in der ersten Spielhälfte nicht einfach. Trainer Jan-Eric Schmitz konnte dem Spiel unserer Akteure auch nicht sonderlich viel Positives abgewinnen. Lange Zeit fand ein Wechsel von Führung Rheindorf und Ausgleich Longerich statt.  Nach einer Auszeit der Gäste in der 19. Spielminute konnten diese sogar mit 7:6 in Führung gehen. Nach der erneuten Führung der Gäste zum 8:7 in der 22. Spielminute konnten unsere Spieler in der verbleibenden Zeit bis zum Pausenpfiff dann doch noch einen Zwei-Tore-Vorsprung erkämpfen. Offensichtlich hatte dann die Halbzeitansprache etwas bewirkt. Mit dem Wiederanpfiff der Partie kamen unsere Jungs nun besser in das Spiel und bauten die Führung innerhalb der ersten 3 ½ Spielminuten auf 16:10 aus. Zwar kämpften die Gäste aus Köln weiter, konnten jedoch nicht mehr näher als fünf Tore an Rheindorf herankommen. Bei unserer Zweiten lief das Spiel nun immer besser und beim Spielstand von 27:17 in der 54. Spielminute war die Partie zugunsten von Rheindorf schon entschieden, was nicht zuletzt an der deutlichen Leistungssteigerung unserer Spieler in der zweiten Halbzeit lag.

 

Gille (Tor), Schlemminger (Tor) – Lange (2), J. Schumacher, Benten (1), Kaatze (3), Th. Hohnl (6/3), Kleinauski (3), Feld (1), Weber (4), A. Schumacher (8/5), Dörner (2), T. Hohnl

2. Herren – Polizei SV Köln 4 33:19 (16:10)
Zu Beginn der Partie fand unsere Reserve nicht in das Spiel, so daß die Gäste aus der Domstadt nach weniger als zwei Minuten bereits mit 2:0 in Führung lagen. Auch der dann fällige Strafwurf für Rheindorf fand nicht den Weg in das Tor der Gäste.  Erst in der neunten Spielminute fanden unsere Spieler ihren Rhythmus und übernahmen mit dem 4:3 die Führung in der Sporthalle, die nun weiter ausgebaut wurde, so daß unsere Mannschaft mit sechs Toren Vorsprung in die Pause gehen konnte. In der zweiten Spielhälfte wurde der Vorsprung nun mit einer guten kämpferischen Leistung und dem nötigen Überblick konsequent weiter ausgebaut und so die Punkte ungefährdet unter Dach und Fach gebracht.

 

Svahn (Tor) –  Lange (1), Th. Hohnl (6/2),  Benten (1), Haag (4), Schuster, Horlitz, F. Rittau, Weltersbach (1), Weber (1), A. Schumacher (6/1), Dörner (1), Suemercan (5), Werling (7/1)

Versetzung gefährdet. ! Nach der 4. Niederlage in Folge rückt der direkte Wiederaufstieg so langsam aber sicher in weite Ferne.

Gegen einen routiniert aufspielenden Gegner aus dem Tabellenmittelfeld gelang uns in den ersten elf Minuten kein einziger Treffer. Einzig Deckung und Torhüter verhinderten eine höhere Führung der Polizisten aus Köln. Dennoch lag man gleich mit 0:4 hinten. Über ein 2:5 in der 14. Minute kämpften wir uns zur 19. Minute auf 6:7 heran. Unsere beiden „Aushilfen“ Niklas Fischer und Simon Feld übernahmen in dieser Phase die bis dahin vakante Verantwortung. Wahrscheinlicher hätten wir uns zu diesem Zeitpunkt auch mit der Egalisierung der anfänglichen Hypothek belohnen können. Leider folgte – auch Dank einiger fragwürdigen Schiri Entscheidungen- eine hektische Phase mit den mittlerweile fast obligatorischen 2minuten wegen Meckerns. Somit verstanden es unsere Gäste sich clever mit 12:13 aus unserer Sicht in die Kabine zu retten.

Für die zweite Halbzeit viel vorgenommen, konnten wir bis zur 39. Minute das Ergebnis immer wieder ausgleichen. Mit dem 15:17 folgte bedauerlicherweise der Knick. Hektik vorne und mangelnde Absprache in der Deckung verhalfen dem Gegner zum nicht unverdienten 17:21. Hier waren bereits 45 Minuten gespielt. Drei Minuten lang hörte man nun unsere Deckung, es wurde geschoben und unseren gegenüber aus der Domstadt gezeigt, dass wir ein Heimspiel bestritten. Nochmal auf 20:22 dran. In der Folge zeigte sich leider ein Problem welches Trainer Janni Schmitz bereits häufiger als Knackpunkt ausgemacht hat: Pässe auf 10-11 Metern, ohne dass sich jemand ein Herz fast und den Druck auf die Deckung des Gegners erhöht oder gar die Fackel rausholt. Ergebnis: drei Treffer in Folge gegen uns .. 21:25. Ein wenig bezeichnend dass Niklas Fischer in seinem zweiten Saisonspiel noch nochmals Verantwortung übernahm und seine bis dahin ordentliche Leistung mit zwei weiteren Treffern unterstrich. Leider verpuffte dieses letzte Aufbegehren, da man sich in den letzten Sekunden nicht einig wurde, ob nun offene Manndeckung oder nicht… 23:26 Schlusspfiff.

Sinnbild ist am Ende nach dem Blick auf den Spielbericht, dass wir über 60 Minuten nicht einmal in Führung gehen konnten. Im Grunde warten nun bereits drei Endspiele im restlichen Jahr 2018. Zumindest wenn man noch ein Wort im Aufstiegsrennen mitsprechen möchte. Dies kann über mehr Kampf und Mut zu Würfen aus der Bewegung heraus mit Sicherheit gepackt werden

TUS:

Tor: Kazinski (1.Hz); Gille (2.Hz)

Feld: Fischer 7; Haag 4/2; Feld 3; Yildirim 2/1; Steyer 2; Hardt ; Rittau; Laukötter; Schmid; Bergner jeweils 1; Horlitz; Peters

Wie man aus eigener Kraft das Aufstiegsrennen spannender gestaltet, haben wir in den letzten beiden Spielen gezeigt. Nach der letztlich hochverdienten 21:25 Pleite in Wesseling (immerhin führte man zur Halbzeit noch mit 13:11) empfingen wir somit die nun punktgleichen Routiniers aus Bocklemünd .

Die ersten 7 Spielminuten gestalteten sich recht anschaulich. Zwei gute Deckungsverbände mit gut aufgelegten Torhütern stellten auf 3:3. Es wurde auf beiden Seiten schöner Handball gezeigt. Zur 12 . Minute hin konnten wir dann auf 7:3 davonziehen, wobei Emre Yildirim allein für 3 Treffer in Folge verantwortlich war. In der Folge stellte sich Bockes mehr und mehr auf uns ein. Vor allem ein starker Rückraum, angeführt vom technisch versierten Mittelmann verstand es nun sich offene Würfe zu erspielen. Bis zur 20. Minute verkürzte der Tabellennachbar folgerichtig zum 10:8. Auch unsere eigene Konzentration ließ nun nach so dass wir uns zum 13:13 in die Pause „retteten".

Der Start in die zweite Halbzeit gab Grund zum Lächeln. Torhüter und Deckung funktionieren gemeinsam. Die Anzeigetafel zeigte 17:15 an. Leider setzte sich nun die Erfahrung der bereits in höheren Ligen aktiv gewesenen Akteure aus Köln durch. 5 Gegentreffer in Folge (alle durch die Mitte) zwingen Coach Janni zur Auszeit beim Stand von 17:20 in Minute 44. Leider bekamen wir trotz zwischenzeitigen Ausgleich (21:21 47. Minute) keinerlei Zugriff auf den Gegner , der deinerseits seinen Stiefel gekonnt runterspielte.

In Minute 52 lagen wir mit 22:24 hinten. Ein kurzer Zwischensprint zum 25:24 fand wiederum sein Ende mit einer Zweiminutenstrafe wegen „meckern". In Überzahl spielte Bockes sehr abgeklärt und unaufgeregt ein 27:28 aus unserer Sicht heraus.

TUS:

Tor: Kazinski (1.-44.); Gille (44.–60.)

Feld: Yildirim 6/2; Horlitz 5; Rittau 4/3; Lange 3; Weltersbach 3; Weber 3; Schumacher , A. 2; Hardt 1; Peters; Schmid; Laukötter; Steyer

Positiv zu erwähnen ist, dass die Deckung mittlerweile (zumindest phasenweise) auch ohne den schmerzlich vermissten Abwehrchef Jens „Mues-lee“ Schumacher an Stabilität gewinnt.

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