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Hosan folgt auf Filip - Trainerwechsel bei den Handballern des TuS Rheindorf

Zur kommenden Saison übergibt Trainer Stefan Filip das Ruder der Rheindorfer Verbandsliga Handballer an Rene Hosan. Drei Jahre lang betreute Stefan Filip die 1. Mannschaft des TuS und konnte direkt in der Saison 2015/2016 mit seinem Team den lang ersehnten Aufstieg in die Verbandsliga feiern. Im ersten Jahr in der höheren Spielklasse erreichte man einen ordentlichen 8. Platz und hatte mit einem möglichen Abstieg nie etwas zu tun. Stefan Filip hat in Rheindorf einen guten Job gemacht und passte auch menschlich gut zu uns. Eine Wachablösung scheint dennoch geboten. „Wir müssen unsere Mannschaft ergänzen und verjüngen, dazu braucht es auch neue Impulse und frischen Wind. Wir sind sicher, dass dieser durch den neuen Coach Einzug bei uns in der Deichtorstraße erhält." , begründete Abteilungsleiter Joachim Klupsch den Trainerwechsel.
René Hosan ist in Rheindorf kein Unbekannter. Er hütete in jungen Jahren das Tor der 1. Mannschaft und hat seitdem an vielen Stationen seine handballerischen Erfahrungen als Spieler und Trainer gesammelt. So war er u. a. für die Bergischen Panther als Keeper und Trainer im Einsatz, zeichnete für die 2. Mannschaft der SG Langenfeld verantwortlich und gehörte zum Trainerstab der SG Ratingen im Senioren- und Jugendbereich. Zuletzt war er erfolgreich als Übungsleiter bei den A- und B-Jugendlichen des Leichlinger TV aktiv.
In Rheindorf erwartet Rene Hosan keine leichte Aufgabe. Im Moment laufen wegen der Renovierung der Rheindorfer Halle Training und Spielbetrieb in verschiedenen Sportstätten ab. Aber man freut sich auch schon sehr darauf, wenn demnächst eine moderne Halle samt Clubraum einen attraktiven Rahmen für Senioren- und Jugendmannschaften bietet. Dann kann das Vereinsleben wieder so richtig Fahrt aufnehmen.
Sportlich muss der Anspruch, in der Verbandsliga eine gute Rolle zu spielen und viele Zuschauer anzuziehen, durch die Integration neuer Spieler gewährleistet werden. Der Abteilungsvorstand ist sich aber sicher, mit René Hosan den richtigen Mann gefunden zu haben, um das Flaggschiff des TuS Rheindorf erfolgreich durch die nächsten Jahre zu steuern und das Projekt Umbruch anzugehen.

HSG Merkstein - TuS Rheindorf 35:34 (15:16)

Leider konnte die Mannschaft unserem scheidenden Trainer Stefan Filip den Abschied nicht durch einen Sieg (oder wenigstens ein Remis) versüßen. Obwohl wir meist mit einem oder zwei Treffern in Führung lagen, nahmen wir uns in der Schlussphase selbst die Butter vom Brot. Beim Stande von 31:32 (52.)  wurden die Chancen leichtfertig vertan, die HSG in Ballbesitz gebracht, Rückraum-Shooter Sydney Rubner nahm die Angebote dankbar an und traf noch dreimal. Zwar verkürzte Nicolas Esch in der letzten Minute (35:34), der anschließende Angriff Merksteins ging daneben. Rheindorf hätte sogar noch den Ausgleich machen können, wäre der Pass beim einwurfbereiten Andreas Werling und nicht bei einem HSG-Akteur gelandet.

War in der Vorwoche gegen Bardenberg die Abwehr plus Christian Schmitz im Tor noch das Glanzstück, ließ das Abwehrverhalten diesmal eher zu wünschen übrig und die Keeper hatten auch nicht gerade ihren besten Tag erwischt. In der ersten Halbzeit setzten Julius Ante, Nicolas Esch und Mesut Sümercan die Akzente, in der zweiten präsentierte sich Mathis Bergner im letzten Spiel für Rheindorf nochmals mit etlichen starken Torwürfen. Andreas Werling, erst im letzten Viertel zum Zuge gekommen, machte alle seine Chancen rein. Schade, dass  ordentliche 34 Treffer nicht zu einem Sieg gelangt haben.

 

Christian Schmitz, Weinert –  Esch 5,  Ante 7/4, Werling 4/1, Feld 2, Dohmann 3, Engel 2, Sümercan 3, Kremers,  Bolten 1, Mathis Bergner 7

TuS Rheindorf – VfL Bardenberg 21:18 (13:6)

Die Basis für den Sieg gegen den Tabellendritten legte die Mannschaft von Stefan Filip in der Abwehr, die so manchen Wurf abblockte oder die Angreifer zu unpräzisen Abschlüssen zwang. Hinzu kam ein prächtig aufgelegter Christian Schmitz zwischen den Pfosten, der etliche Bälle fing und zwei Siebenmeter abwehrte, inklusive Nachwurf. So brachten es die Gäste auf lediglich fünf Feldtore in der ersten Hälfte. Da fiel es dann auch nicht so sehr ins Gewicht, dass Rheindorf im Angriff zwar um einiges effektiver war als der VfL, aber dennoch zahlreiche Chancen nicht verwertete, auch so genannte hundertprozentige.

In der zweiten Halbzeit gab uns die offensive Deckung der Gäste einige Rätsel auf. Zwar gingen nicht allzu viele Bälle verloren, aber wenn sich dann doch jemand bis an den Kreis durchgetankt hatten, versagten beim Abschluss entweder die Nerven oder Bardenbergs Keeper war zur Stelle. So hatten denn Rheindorfer Treffer Seltenheitswert. So traf bis zur 42. Minute nur Jonas Bergner zweimal, in den letzten zwölf Minuten waren lediglich Mesut Sümercan (51.) und mit dem erlösenden Tor (60.) Bergner noch einmal erfolgreich. Zwischen der 42. und 48. Minute hatten dreimal Cedric Engel und Julius Ante dafür gesorgt, dass Bardenberg nicht mehr gefährlich aufschließen konnte.

So endete dann das letzte Heimspiel in der Neukirchener Halle mit einem nicht unbedingt erwarteten Sieg, der angesichts der Erfolge der hinter uns stehenden Teams aus Bergneustadt und Frechen durchaus notwendig war.

 

Christian Schmitz, Weinert –  Esch 3,  Ante 4/1, Scherder,  Werling 2, Feld, Dohmann, Engel 5, Sümercan 1, Jonas Bergner 5, Bolten 1

ASV SR Aachen – TuS Rheindorf 35:26 (18:11)

Personell pfiff unsere Mannschaft mal wieder aus dem letzten Loch (2 Torleute, 8 Feldspieler). Dass ein kompletter Rückraum fehlte (Schmitz, J. Bergner, M. Bergner, Bolten, Kremers) war an diesem Abend nicht zu kompensieren. So war das Torewerfen eine mühselige Angelegenheit, lediglich drei Spieler trafen im ersten Durchgang (Esch, Werling, Ante).  Eine löchrige Abwehr, dazu Torleute, die kaum einen Ball zu fassen bekamen, besiegelten die deftige Niederlage bereits vor der Pause.

Es galt es dann in der zweiten Halbzeit Schadensbegrenzung zu betreiben, was auch einigermaßen gelang. Jedenfalls blieb das ganz große Debakel aus, weil man im Angriff nun mehr Chancen nutzen konnte und Julius Ante einen Sahnetag erwischt hatte. Bei unserem Linksaußen klappte so ziemlich alles, auch ein vertaner Siebenmeter wurde wenigstens noch per Nachwurf im Kasten untergebracht. Aber ein Akteur in Bestform war halt einfach zu wenig. Zehn Minuten vor Schluss kam auch noch Abwehrspezialist Cedric Engel nach der dritten Zeitstrafe abhanden. Da stand es 31:20. Dass danach in Unterzahl zwei Tore gelangen und Aachen sich nicht noch weiter absetzen konnte, spricht zumindest für die Moral unserer Mannschaft.

 

Christian Schmitz, Weinert –  Esch 5/1,  Ante 12/4, Scherder 1,  Werling 4, Feld 1, Dohmann 1, Engel 1, Sümercan 1

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