TuS Rheindorf - SG Ollheim-Straßfeld 24:25 (11:9)

Auf einen versöhnlichen Abschluss im letzten Spiel des Jahres hatten alle gehofft. Zumal es sich beim Tabellenvorletzten um einen direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt handelte. Aber leider musste René Hosan mit einem weiteren Ausfall im Rückraum klar kommen. Nachdem Jonas und Mathis Bergner wieder nicht einsatzbereit waren, fiel nun auch noch Nicolas Esch aus. Er hatte sich im Training am Knie verletzt.

Die wenigen Zuschauer sahen zunächst vertane Chancen auf beiden Seiten, aber zumindest hatte Rheindorf nach 12 Minuten mit 6:4 die Nase vorn. In den folgenden 8 Minuten fiel allerdings kein weiterer Rheindorfer Treffer mehr, denn wenigstens fünf Tempogegenstöße konnten nicht genutzt werden. Entweder kam der lange Ball nicht an oder Keeper bzw. Gebälk standen im Weg. Dennoch hielt der knappe Vorsprung bis zum Pausenpfiff.

In der zweiten Hälfte lief es dann für unsere Mannschaft. Marcel Dohmann kam ins Spiel und markierte innerhalb von 77 Sekunden zwei blitzsaubere Treffer. Obwohl er kurz darauf wegen einer unglücklichen Aktion mit Rot von der Platte musste, erhöhte Rheindorf auf ein deutliches 17:10 (41.). Die Rheindorfer Fans lehnten sich schon entspannt zurück, bekamen dann aber zu sehen, wie man einen scheinbar sicheren Erfolg noch vergeben kann. Das lag vor allem an dem quirligen Daniel Nilles, den unsere Abwehr überhaupt nicht in den Griff bekam und der mit seinen 9 Toren (14 insgesamt!) in den letzten Minuten den Löwenanteil an der Ollheimer Aufholjagd hatte. In der 51. Minute gingen die Gäste erstmals in Führung (18:19), Rheindorf glich aber zumindest immer noch aus. 18 Sekunden vor Schluss nahm die SG die Auszeit, in der dann ein Spielzug kreiert wurde, gegen den unsere Abwehr leider keine Mittel hatte. Per Kempa sicherte sich Ollheim-Straßfeld beide Punkte. Torschütze: Daniel Nilles!

Auch wenn es personell natürlich mau aussah – dieses Spiel hätte man nie und nimmer verlieren dürfen.

Lange, Schmitz – Hardt 2, Selle 3, Ante 6/2, Schmid 2, Bohnen 3, Grimmiger 1, Bolten 4, Dohmann 2, Sümercan, Rittau, Scherder 1

TORSCHÜTZENLISTE

 

Nr.

Name

Spiele

Tore

Schnitt

24

Mathis Bergner

5

37/12

7,40

25

Jonas Bergner

6

31

5,17

5

Kevin Hardt

9

26

2,89

6

Bastian Selle

8

25

3,13

19

Julius Ante

8

22/6

2,75

11

Lars Bolten

6

19/1

3,17

23

Nicolas Esch

5

17

3,40

27

Julian Schmid

7

15

2,14

23

Nicolas Bohnen

6

9

1,50

22

Mesut Sümercan

6

8

1,33

8

Fabian Grimmiger

7

8

1,14

20

Marcel Dohmann

5

7

1,40

9

Florian Rittau

6

4/1

0,67

2

Tim David Frey

4

4

1,00

14

Simon Feld

5

2

0,40

55

Yannick Scherder

6

2

0,33

5

Yannik Lager

1

-

-

1

Christian Schmitz

9

-

-

33

Benjamin Lange

6

-

-

94

Benjamin Weinert

3

-

-

12

Alexander Echl

1

-

-

Summe

236/18

26,22

durchschnittliche Trefferquote

 

 

TuS Rheindorf - MTV Köln 2 23:37 (13:17)

Nachdem das Spiel gegen Palmersheim von unserer Seite erneut  abgesagt (Punkte futsch) und die Partie  beim PSV von den Kölnern verschoben wurde, griff René Hosans Team nach vierwöchiger Pause wieder in das Ligageschehen ein. Leider war unsere Mannschaft auf allen Positionen dem MTV ganz klar unterlegen und das drastische Endergebnis deshalb keine Überraschung. Ohne die Bergner-Brüder ging nach vorne nur wenig und die Abwehr ähnelte einem Schweizer Käse. Immer wieder freuten sich die gegnerischen Werfer über die komfortablen Lücken am Kreis, die das Torewerfen denkbar einfach machten. Nur bis zur 5. Minute blieben wir den Gästen mit einem Treffer auf den Fersen (2:3), danach geriet man zusehends ins Hintertreffen. Einzig Julian Schmidt und Kevin Hardt konnten mit ihren Treffern einigermaßen überzeugen.

In der zweiten Halbzeit setzte sich der MTV mit 6 Serientreffern uneinholbar ab. Auch durch eine Auszeit konnten keine Mittel gefunden bzw. umgesetzt werden, um den Torfluss der Gäste zu unterbinden. Mit zunehmender Spieldauer wirkten sich die Rheindorfer Patzer im Angriff positiv für den Gegner aus. Bei jedem der zahlreichen Ballverluste war ein MTV-Spieler schon vorne und konnte locker-leicht verwandeln. Benjamin Lange im Tor entschärfte zumindest nach längeren Angriffsaktionen den einen oder anderen Wurf. 13 Kölner Tore in der Schlussviertelstunde machten einen Klassenunterschied deutlich.

Schmitz, Lange – Frey, Hardt 3, Selle 2, Ante 4/4,  Schmid 3, Feld, Bohnen 2, Grimmiger 1,  Esch 2, Bolten 4/1, Dohmann 1, Sümercan 1

TORSCHÜTZENLISTE

 

Nr.

Name

Spiele

Tore

Schnitt

24

Mathis Bergner

5

37/12

7,40

25

Jonas Bergner

6

31

5,17

5

Kevin Hardt

8

24

3,00

6

Bastian Selle

7

22

3,14

23

Nicolas Esch

5

17

3,40

19

Julius Ante

7

16/4

2,29

11

Lars Bolten

5

15/1

3,00

27

Julian Schmid

6

13

2,17

22

Mesut Sümercan

5

8

1,60

23

Nicolas Bohnen

5

6

1,20

8

Fabian Grimmiger

6

7

1,20

20

Marcel Dohmann

4

5

1,25

9

Florian Rittau

5

4/1

0,80

2

Tim David Frey

4

4

1,00

14

Simon Feld

5

2

0,40

55

Yannick Scherder

5

1

0,20

5

Yannik Lager

1

-

-

1

Christian Schmitz

8

-

-

33

Benjamin Lange

5

-

-

94

Benjamin Weinert

3

-

-

12

Alexander Echl

1

-

-

Summe

212/16

26,50

durchschnittliche Trefferquote

 

TuS Rheindorf - TV Rheinbach II 28:20 (16:7)

Zwei Punkte für den Klassenerhalt gegen einen direkten Konkurrenten eingefahren, einen Kantersieg allerdings verpasst. So lautet das knappe Fazit des Spiels vom Samstagabend.

Mit einem 3:0 (6.) ging es schon erfreulich los. Bei einer überschaubaren Anzahl von Gegentreffern setzte sich René Hosans Team sukzessive ab und hatte sich bis zur Pause einen ansehnlichen 9-Tore-Vorsprung erspielt. Die Rheindorfer Treffer waren auf acht Schützen gut verteilt. Die Fans auf der Tribüne hatten Spaß an so manchem gut vorgetragenem Angriff und vor allem an einem überragenden Christian Schmitz im Tor. Er hielt nicht nur etliche Hundertprozentige, sondern entschärfte auch gleich mal zwei Siebenmeter.

Nach der Pause ließ es sich ähnlich erfolgreich an. Christian Schmitz hielt gleich mal wieder einen Strafwurf. Bis zur 44. Minute, als Simon Feld das 23:8 markierte, hatte Rheinbach lediglich ein Tor erzielt. Aber auf einmal geriet heftig Sand ins Getriebe, vorne wie hinten. Die letzte Viertelstunde geriet zu einem vogelwilden Hin und Her, das die Gäste wesentlich besser nutzten. Besonders Jan-Eric Schulz und Yannick Moecke bekam unsere Defensive nicht in den Griff. 12 Treffer konnten der TV  noch in unserem Kasten unterbringen, 5 Tore waren die magere Rheindorfer Bilanz. Beste Chancen, etwa bei der zweiten Welle, wurden verdaddelt.  Und so muss man einem möglichen deutlicheren Ergebnis hinterhertrauern.

Schmitz, Lange – Frey 1, Hardt 5, Selle 2, Ante 3,  Schmid 2, Scherder, Feld 1, Bohnen 2, Grimmiger 1, Rittau,   M. Bergner 7/5, Esch 4  

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HSG Siebengebirge II - TuS Rheindorf 35:17 (20:9)

Welten lagen zwischen den Leistungen unseres Verbandsligateams gestern in Siebengebirge und eine Woche zuvor gegen den HSV Frechen. Das eine Spiel eine Galavorstellung, das andere nahezu ein Waterloo. Von Beginn an klappte fast nichts, was zu einem Torerfolg hätte führen sollen.  Oft kam es noch nicht mal zu einem Abschluss Richtung Kasten, meist luden Ballverluste durch unpräzise Zuspiele die HSG zu leichten Treffern ein. Nach zweieinhalb Minuten lag die junge Truppe der Gastgeber bereits mit 3:0 in Front, ehe Jonas Bergner mit seinem einzigen Tor den engsten Zwischenstand der gesamten Partie herstellte (3:1, 5.).  Danach setzte sich Siebengebirge immer weiter ab, zweimal nur noch gelang es René Hosans Spielern, wenigstens halb so viel Treffer zu landen wie die HSG (6:3, 11. / 14:7, 22.).  Benni Weinert in der ersten sowie Christian Schmitz in der zweiten Halbzeit verhinderten ein noch größeres Desaster.

Der zweite Durchgang  startete wie der erste mit drei Serientoren der Hausherren. In der Folge wurden zwei Siebenmeter nicht verwandelt, ebenso konnten etliche  Tempogegenstöße nicht genutzt werden. Das Beste war  noch, dass fünf Tore weniger als in Runde 1 kassiert wurden. Symptomatisch: In der Schlussminute bot sich nochmal eine klare Torchance, aber der Pass zum freien Spieler landete beim Gegner, der seinerseits keine Mühe hatte Sekunden vor der Sirene zu verwandeln.

Zur Ehrenrettung muss natürlich erwähnt werden,  dass am Samstag mit Mathis Bergner und Nico Esch fehlten, die gegen den HSV die Akzente gesetzt hatten. Außerdem war auch Lars Bolten nicht mit von der Partie. Dies macht aber deutlich, dass wohl nur mit voller Kapelle der Klassenerhalt möglich ist.

Schmitz, Weinert – Frey, Hardt 3, Selle 3, Ante, Bergner J. 1, Schmid 1, Scherder 1, Feld, Bohnen 2, Grimmiger 3, Rittau 1/1, Sümercan 2

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