1. Herren - HSV Bockeroth - 35:21 (17:8)

Die Partie begann flott und temporeich. In den ersten fünf Minuten war Rheindorf acht Mal im Angriff, brachte aber nur zwei Treffer zuwege. Das lag zum einen am Bollwerk im Bockerother Kasten, zum anderen aber auch an den überhasteten Abschlüssen. So stand es denn 2:2. Glücklicherweise wurde die Quote dann aber besser, vor allem zwischen der 13. und 22. Minute gelang eine Serie von sieben Treffern (13:4), die deutliche Pausenführung ließ keine Zweifel an einem späteren Sieg aufkeimen. Trotz der Überlegenheit muss der fahrlässige Umgang mit Torchancen bemängelt werden, denn 14 Angriffe gingen daneben.

Obwohl Bockeroth in der zweiten Hälfte in der Abwehr nun etwas bissiger zu Werke gingen, ließ sich Rheindorf nicht bremsen und kam teilweise zu schönen Toren durch Tempogegenstöße oder über den Kreis. Spielstand in der 48. Minute: 29:14. Die Schlussphase verlief dann von der Trefferzahl her ausgeglichen, weil unsere Mannschaft in der Defensive die Konzentration etwas fahren ließ. Da wurde Alexander Echl, der mal wieder vorzüglich hielt, oft von seinen Vorderleuten im Stich gelassen.

 

Echl –  Kremers, Feld 3, Scherder,  Hohnl 3/2, Sümercan 4, Esch 9/5, Schmitz 2, Mainczyk 3, Schwamberger 4, Friedrich 5, M. Bolten 2, Dohmann

CVJM Oberwiehl 2 - 1. Herren - 28:37 (15:16)

Dass hier der Drittletzte gegen den Tabellenzweiten bzw. (fast) eine A-Jugend gegen eine arrivierte Mannschaft spielte, war in der ersten Halbzeit kaum wahrnehmbar. Mit Engagement und Tempo kam der CVJM jedenfalls besser in die Partie und lag in der  11. Minute mit 5:3 vorne. Danach gelangen Rheindorf drei Tore in Serie, die kleine Führung hielt allerdings nicht lange, denn nach einer Viertelstunde hatten die Gastgeber mit 7:6 wieder die Nase vorn. Erst als Rheindorf zwischen der 17. und 22. Minute fünfmal nacheinander traf, schien alles seinen „normalen“ Lauf zu nehmen. Aber die junge Truppe ließ sich einfach nicht abschütteln und markierte eine Sekunde vor der Halbzeitsirene noch den Anschlusstreffer. Das Team von Trainer Rolf Schuster hatte dabei von den zahlreichen Ballverlusten und Fehlwürfen profitiert, die sich unsere Mannschaft in der ersten Hälfte geleistet hatte. Offensichtlich hatte Sven Schumacher, der den privat verhinderten Frank Liese vertrat, in der Pause die richtigen Worte gefunden. Denn nach dem Wiederanpfiff trat Rheindorf entschlossener auf und stellte mit vier Toren in Folge die Weichen endgültig auf Sieg. Nach 50 Minuten stand es 20:31, da war der Drops gelutscht. Schade nur, dass in der Schlussphase die Konzentration abhanden kam, so dass dem CVJM der Ball dreimal quasi „geschenkt“ wurde und Oberwiehl so das Ergebnis aus seiner Sicht noch etwas freundlicher gestalten durfte. Positiv fiel vor allem Thomas Hohnl auf, der mit seinen ansatzlosen Würfen die Abwehr und den Keeper von Oberwiehl etliche Male verzweifeln ließ. Außerdem zeichnete sich Mesut Sümercan mit gutem Stellungsspiel und überlegten Würfen aus.

 

Bendzulla, Echl – Mainczyk, Hohnl 12/4, Kremers 1, Feld 1, Schmitz 1, Werling 4/1, Esch 6, Bolten, M., Schuster 4, Schwamberger 4, Sümercan 4

1. Herren - SG MTVD Köln 2 - 34:22 (16:8)

Vom Ergebnis her eine klare Angelegenheit war dieses Spiel gegen die Kölner, die uns in der Vergangenheit oft schon ein Beinchen gestellt hatten. Allerdings dauerte es etwas, bis die Tormaschinerie richtig in Schwung kam. In der Anfangsphase häuften sich nämlich die Schnitzer, sprich Fehlwürfe und Ballverluste, die der Gast aber glücklicherweise nur selten in eigene Treffer ummünzen konnte. Denn im Rheindorfer Kasten stand Marcus „Gonzo“ Bendzulla, der noch mal seine alte Klasse zeigte und Kölner Chancen reihenweise zunichte machte. So gewann er dann auch die Wahl zum Spieler des Tages später auch verdient. Bester Feldspieler der ersten Hälfte war zweifellos Thomas Hohnl, der nicht nur gewohnt klug Regie führte, sondern sich auch als Vollstrecker hervortat und es auf sieben Treffer brachte. Dennoch blieb der MTVD bis zur 22. Minute noch einigermaßen in Schlagweite (11:8), traf danach aber nicht mehr, so dass sich Rheindorf mit einem 5-Tore-Lauf bis zum Pfiff deutlich absetzen konnte. Bis Mitte der zweiten Hälfte wurde der Vorsprung kontinuierlich ausgebaut (26:15, 47. Minute), danach verpasste man einen noch deutlicheren Sieg durch zahlreiche vergebene Torchancen, zum Beispiel bei Tempogegenstößen. Dennoch gibt es nicht viel zu meckern an der Leistung des Liese-Teams, das so den Frechenern weiterhin auf den Fersen bleibt.

 

Bendzulla, Echl –  Kremers 2, Schuster 1, Feld 3, Scherder 1,  Hohnl 9/3, Werling 3/2, Sümercan 4, Esch 6, Schmitz 3, Mainczyk, Schwamberger 2

1. Herren - SC Fortuna Köln 2 - 40:20 (19:8)

Nach der Herbstpause machte unsere Mannschaft so weiter wie sie davor aufgetreten ist: Sie zeigte nämlich auch gegen den Aufsteiger tollen Power-Handball. Nach einer knappen Viertelstunde stand es bereits 11:2. Bis auf zwei wurden alle Angriffe erfolgreich abgeschlossen. Besonders Nicolas Esch traf mal wieder nach Belieben. In der Defensive ließ man nichts anbrennen und wenn doch einmal ein Ball auf’s Tor ging, dann stand ja noch ein Alexander Riebau da, der fast alles wegfischte, was in seine Richtung ging. Zwischen der 8. und 18. Minute trafen die Rheindorfer Akteure neunmal in Serie ins Schwarze und alles schien auf einen „langweiligen“, weil spannnungsarmen,  Kantersieg zuzusteuern. Dass noch einmal Brisanz ins Spiel kam, lag an zwei unglücklichen Situationen kurz nach Wiederanpfiff. Zunächst rasselte Alexander Riebau, der einen abgewehrten Ball am Kreis sichern wollte, mit Michael Kremers zusammen, der das Gleiche vorhatte und vom Fortuna- Kreisläufer geschubst wurde. Dann verletzte sich Simon Feld am Knie und konnte nicht mehr eingesetzt werden. Trotz Fußblessur spielte Riebau  zunächst noch weiter, bis es nicht mehr ging. Da Alexander Echl immer noch an einer Bänderdehnung laboriert, besetzte nun Nicolas Esch den Kasten. Im Angriff lief jetzt zeitweise nicht mehr viel, der Faden war  ein wenig gerissen. Bis zur 42. Minute gelangen lediglich drei Treffer. Als aber Nico zwischen den Pfosten zunehmend über sich hinaus wuchs, etliche Bälle hinter die Torauslinie beförderte oder sogar zu fassen bekam und dann mit Zuckerpässen etliche Tempogegenstöße einleitete, kehrte der Schwung der ersten Halbzeit zurück*. Fortuna wurde völlig überrollt und hatte der Rheindorfer Übermacht kaum noch etwas entgegenzusetzen. Steven Schmitz und Carsten Schwamberger erzielten allein im Durchgang 2 jeweils sechs Treffer.

 

* Nach dem Spiel machte voll Anerkennung der Name „Nico Heinevetter“ die Runde, wobei sich dieser Vergleich wahrscheinlich nicht auf die Haarpracht bezog.

 

Riebau, Esch (ab 40.) –  Kremers 1, Schuster 1, Feld 1, Scherder 2,  Hohnl 3, M. Bolten 2, Werling 3/1, Sümercan 1, Esch 6/1, Schmitz 9, Mainczyk 2, Schwamberger 9

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