News - 1.Herren

TuS Rheindorf – HSG Rösrath/Forsbach 26:32 (12:19)

Nichts zu holen gab es für René Hosans Truppe gegen die flinke, engagierte HSG, die der Niederlage vom ersten Spieltag (27:29 gegen PSV) offensichtlich keine weitere folgen lassen wollte. Obwohl das Anfangsdrittel noch einigermaßen ausgeglichen verlief, ließ der weitere Spielverlauf für Rheindorf sogar eine ganz deftige Klatsche befürchten. Aber der Reihe nach! Mit einem von Mathis Bergner verwandelten Strafwurf ging es los, der sollte allerdings auch die einzige Führung bleiben. Danach  hingen wir bis zum 9:9 (13.) immer einen Treffer hinterher. Zweimal bestand danach durch Siebenmeter und Tempogegenstoß die Möglichkeit zur Führung. Beide Chancen wurden vertan und es häuften sich die verpatzten Angriffe. Die Gäste dagegen wurden immer selbstsicherer, spazierten locker durch unsere Abwehr und erzielten Tor um Tor. Zwischen 18. und 28. Minute gelang kein Treffer mehr, zur Pause war damit quasi schon alles entschieden.

In der zweiten Hälfte baute Rösrath/Forsbach den Vorsprung mehrfach auf neun Treffer aus (15:24, 38.; 20:29, 49.), da konnte es für uns in der Schlussphase nur noch um Schadensbegrenzung gehen. Das gelang auch einigermaßen, weil Alexander Echl etliche Male gut parierte und die Abpraller nicht wie vorher regelmäßig von den Gästen abgegriffen wurden. So milderten die fünf Tore in den letzten fünf Minuten die Niederlage etwas ab.

Schmitz, Weinert, Echl – Hardt 3, Selle 2,   Rittau, Lenhof 3, Feld 1, Ante 4, Dohmann 3, Sümercan, Scherder 1, M. Bergner 9/3, Schmid, Grimmiger

TuS Rheindorf – HSG Merkstein 30:26 (13:11)

Wir hatten eigentlich keine Chance, aber die wurde genutzt. Angesichts der Personalknappheit ließe sich der Saisonauftakt für unser Verbandsligateam so beschreiben. Mit Jonas Bergner (Urlaub) und Lars Bolten (Quarantäne) fehlten die Haupttorschützen, zudem standen Yannick Scherder und Nicolas Esch ebenfalls aus Urlaubsgründen nicht zur Verfügung. So lag die Favoritenrolle also bei dem Gast aus Merkstein, der uns in der letzten Spielzeit zweimal geschlagen hatte.

Die Anfangsphase verlief dann auch eher im Sinne der HSG, die nach 5 Minuten mit 3:5 vorne lag. Aber Neuling Bastian Selle demonstrierte, dass er eine Verstärkung auf der rechten Außenbahn ist und hatte mit 4 Toren bis zur 12. Minute erheblichen Anteil an der 7:5 Führung (12.). Leider musste er danach verletzungsbedingt eine Weile pausieren und kam erst im zweiten Durchgang wieder zum Einsatz. Zwischenzeitlich war unsere Abwehr aber deutlich engagierter zu Werke gegangen, steigerte sich Christian Schmitz zunehmend zwischen den Pfosten, so dass Merkstein auf Distanz gehalten werden konnte. Einzig den flinken Hannes Ronkartz (13 Tore!) bekam man nicht in den Griff. Er sorgte auch nochmal für einen Ausgleich (16:16, 41.). Ansonsten aber wurde der kämpferische Einsatz von René Hosans Schützlingen etliche Male gerade dann belohnt, wenn die Situation eigentlich schon gegessen war. So kamen einige Tore im Nachsetzen zustande, wobei sich u. a. mal wieder Marcel Dohmann auszeichnen konnte. Mathis Bergner verteilte geschickt die Bälle im Rückraum, so dass sich die wenigen Offiziellen und die Fenstergäste außerhalb der Halle auch über manch schön herausgespielten Treffer freuen konnten. Benni Weinert und Christian Schmitz hielten je einen Strafwurf. Zehn Feldspieler tauchen in der Torschützenliste auf, was es in der letzten Saison nie gegeben hatte. Klar ist aber auch, dass die Anzahl der technischen Fehler im Angriff unbedingt verringert werden muss, wenn man weiterhin Erfolge sammeln will.

Angesichts des nicht unbedingt erwarteten Sieges war die Freude nach dem Abpfiff natürlich riesengroß.

Schmitz, Weinert – Hardt 2, Selle 5, Lager 2, Hohnl, Rittau, Lenhof 2, Feld 2, Ante 3, Dohmann 4, Sümercan 1, M. Bergner 6/3, Schmid 3

Rheindorf hält seinen Kader zusammen

Trainer und Spieler bleiben dem Verein treu
 


Die bereits vor mehreren Wochen abgebrochene Spielzeit in der Verbandsliga haben die Handballer des TuS Rheindorf auf dem zehnten Platz beendet. Der Klassenerhalt stand frühzeitig fest. „Ich hätte mir noch einen einstelligen Tabellenrang gewünscht“, sagt Trainer Rene Hosan. „Doch insgesamt kann ich auch so wirklich zufrieden sein.“

Dass es durch den Abbruch keine Absteiger gab und fünf neue Teams in die Liga kommen, macht die Aufgabe für Hosan und seine Mannschaft künftig nicht einfacher. „Daher ist das Saisonziel für die kommende Runde auch schon klar: Für uns geht es vom ersten Tag an nur um den Klassenerhalt“, betont der Coach mit Blick auf die dann erhöhte Zahl an Abstiegsplätzen.

Abseits des Sportlichen kümmern sich die Rheindorfer derzeit um die Planungen für die Zukunft. Hosan wird in seine dritte Saison als Trainer gehen, die personellen Weichen sind auch im Spielerbereich gestellt. Der komplette Kader bleibt zusammen und soll von den Routiniers Nico Esch und Marcel Dohmann weiter angeführt werden. Rechtsaußen Bastian Selle kommt vom Nachbarn TuS 82 Opladen II. Lediglich Flügelspieler Niklas Müller wird wegen seines Studiums in Münster nur noch sporadisch zur Verfügung stehen.

Nach vielen Jahren stellen die Rheindorfer künftig auch wieder eine A-Jugend. Ziel ist, kurz- bis mittelfristig den eigenen Nachwuchs dann an das Verbandsliga-Team heranzuführen. Vorbereitungsstart ist womöglich im Juni allerdings könnte sich dieser Plan in den kommenden Wochen noch nach hinten verschieben.

Viel wichtiger für alle Rheindorfer Handballer ist ohnehin die Rückkehr in die heimische Halle an der Deichtorstraße. Seit mehr als zwei Jahren ist die Sportstätte wegen Umbauarbeiten inzwischen gesperrt, mit der Ausweich-Halle in Bergisch Neukirchen hat man sich arrangiert. Hosan betont aber: „Im Idealfall können wir zum Ende des Jahres wieder umziehen. Das wäre für den gesamten Verein extrem wichtig.“

 

MTV Köln 2 – TuS Rheindorf 25:20 (12:9)

Dass man beim Tabellenzweiten verlieren würde, war vielleicht einkalkuliert und damit nicht allzu schmerzhaft. Da aber der MTV an diesem Sonntagmittag sicherlich auch nicht sein bestes Leistungsvermögen abrufen konnte, wäre ein Punkteerfolg durchaus im Bereich des Möglichen gewesen. Allerdings übertrafen sich unsere Werfer im Nichtverwandeln hundertprozentiger Chancen gegenseitig und so sprang leider nichts Zählbares heraus.

Nach einem schnellen 1:1 ackerten die Abwehrreihen auf beiden Seiten derart, dass fast zehn Minuten jedes Team nur noch einen Treffer zustande brachte. Danach setzten sich die Kölner mit 5:2 ein wenig ab. Lars Bolten war in der 9. Minute der Schütze zur einzigen Rheindorfer Führung (1:2) gewesen und markierte das nächste Tor zum 5:3 in der 17. Minute. Bis dahin herrschte also absolute Torflaute bei unserer Mannschaft, die ein ums andere Mal am glänzend haltenden Kemal Kara scheiterte. Besonders für unsere Außenspieler war er nicht zu überwinden.

Dass durchaus mehr drin gewesen wäre, zeigte sich auch im zweiten Durchgang. Durch einen Dreifach-Schlag (Markus Lenhof, 2 x Kevin Hardt) konnte auf 13:12 verkürzt werden. Den Kölnern misslang ein Angriff nach dem nächsten. Rheindorf machte es aber leider nicht besser und nutzte seinerseits fünf Möglichkeiten zum Ausgleich nicht. Nach diesem mittlerem Desaster brachte eine Auszeit die Heimmannschaft wieder in die Spur. Bei uns gesellte sich zu den unpräzisen Würfen jetzt auch noch das Pech in Form von Pfosten- oder Lattenwürfen.

 

Weinert, Schmitz -  Ante, Bolten 6/2, Dohmann,  Schmid,   M. Bergner 3, Grimmiger, Sümercan 2, Lenhof 1, Hardt 2,  Müller, Scherder 2, J. Bergner 4

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